Männlicher Leitstellendisponent mit Headset in einer modernen RettungsleitstelleBeruf 13

Die ruhige Stimme, bis Hilfe eintrifft

Mitarbeiter/in der Rettungsleitstelle

In der Rettungsleitstelle nehmen speziell qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Notrufe entgegen, erfassen in kürzester Zeit die entscheidenden Informationen und alarmieren die passenden Einsatzmittel. Während Rettungsdienst oder Feuerwehr unterwegs sind, bleiben sie am Telefon, beruhigen, erklären lebensrettende Sofortmaßnahmen und koordinieren das Geschehen im Hintergrund.

112Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst
Rund um die UhrDienst an jedem Tag des Jahres
Hören & lenkenNotrufabfrage und Einsatzsteuerung
Bis Hilfe kommtAnleitung und Beistand am Telefon
Deutsches Cover: Eine Stimme, die dich trägtEnglisches Cover: A Voice That Carries You

Musik zum Beruf

30 Sekunden reinhören

Bild und Musik setzen sich gemeinsam in Bewegung. Die Hörprobe läuft nach dem Start als kurze Schleife.

Englischer SongA Voice That Carries YouHörprobe folgt
Deutscher SongEine Stimme, die dich trägt
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Was geschieht nach einem Notruf?

Jeder Anruf beginnt mit konzentriertem Zuhören. Die Leitstelle klärt, wo sich der Notfall ereignet hat, was passiert ist, wie viele Menschen betroffen sind und welche Gefahren bestehen. Aus diesen Angaben entsteht innerhalb kürzester Zeit ein Einsatzbild.

  • Notruf strukturiert und ruhig abfragen
  • Einsatzort und Rückrufmöglichkeit sichern
  • Dringlichkeit und Gefahrenlage beurteilen
  • Rettungswagen, Notarzt, Feuerwehr oder weitere Kräfte alarmieren
  • Anrufer bis zum Eintreffen der Hilfe anleiten und beruhigen
  • Einsatzkräfte mit aktuellen Informationen versorgen
  • Mehrere Einsätze und verfügbare Mittel gleichzeitig koordinieren

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Welche Verantwortung tragen die Beschäftigten?

Am Telefon fehlen Blickkontakt und eine vollständige Übersicht der Lage. Trotzdem müssen die Mitarbeitenden klar entscheiden, verständlich sprechen und auch bei Angst, Schmerzen, Lärm oder unvollständigen Angaben handlungsfähig bleiben.

Ihre Stimme kann Menschen durch die schwersten Minuten ihres Lebens tragen. Eine ruhige Frage, eine klare Anweisung und das sichere Gefühl, nicht mehr allein zu sein, sind oft ebenso wichtig wie die technische Einsatzsteuerung.

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Welche Qualifikation ist erforderlich?

Die Anforderungen und Zugangswege richten sich nach Bundesland und Träger der Leitstelle. Häufig werden eine rettungsdienstliche oder feuerwehrtechnische Qualifikation, Berufserfahrung sowie eine zusätzliche Ausbildung für die Tätigkeit in der Leitstelle verlangt.

Hinzu kommen regelmäßige Fortbildungen zu Notrufabfrage, medizinischer Anleitung, Einsatzleitsystemen, Funk, Datenschutz, Kommunikation und besonderen Einsatzlagen.

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Was sollte man mitbringen?

Entscheidend sind Belastbarkeit, Einfühlungsvermögen, eine sehr klare Sprache und die Fähigkeit, gleichzeitig zuzuhören, Informationen zu dokumentieren und Entscheidungen zu treffen. Auch Teamarbeit ist unverzichtbar, denn größere Einsatzlagen werden gemeinsam bewältigt.

  • Ruhe und Orientierung unter hohem Zeitdruck
  • Empathie ohne die notwendige Klarheit zu verlieren
  • Schnelle und sorgfältige Informationsverarbeitung
  • Technisches Verständnis für Funk- und Einsatzleitsysteme
  • Verantwortungsbewusstsein und Verschwiegenheit
  • Bereitschaft zu Schicht-, Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdiensten

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Warum diese Arbeit Anerkennung verdient

Die Menschen in den Leitstellen fahren nicht selbst mit Blaulicht zum Einsatzort. Dennoch beginnt nahezu jede organisierte Hilfe bei ihnen. Sie schaffen Ordnung im Chaos, geben den Einsatzkräften ein erstes Lagebild und lassen Menschen am Telefon nicht allein.

Ihre Leistung bleibt meist unsichtbar, ihre Entscheidungen wirken jedoch unmittelbar. Dafür verdienen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rettungsleitstellen unseren aufrichtigen Dank und größten Respekt.

Unser Dank und Respekt

Danke für Ihre großartige Leistung.

Unser aufrichtiger Dank gilt allen Menschen in diesem Beruf und Aufgabenbereich – den Haupt- und Nebenberuflichen, den Auszubildenden und Studierenden sowie allen Ehrenamtlichen. Sie schenken Können, Zeit, Kraft und oft weit mehr, als Außenstehende sehen.

„Das Goldene Handwerk“ möchte Ihre Leistung sichtbar machen und Ihnen den Respekt und die Anerkennung zollen, die Ihr täglicher Einsatz verdient.