Beruf 04Retten, löschen, bergen und schützen
Feuerwehr
Feuerwehrleute helfen bei Bränden, Unfällen, Gefahrstofflagen und vielen weiteren Notfällen. Sie arbeiten im Team, treffen unter Zeitdruck sichere Entscheidungen und trainieren regelmäßig, damit im Einsatz jeder Handgriff sitzt.
Mehrere WegeBerufs- und Laufbahneinstieg
3 JahreAusbildung Werkfeuerwehr
TeamarbeitEinsatz unter Verantwortung
24/7Schicht- und Bereitschaftsdienst
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Was wird bei der Feuerwehr gemacht?
Feuerwehrleute erkunden Einsatzstellen, retten Menschen und Tiere, bekämpfen Brände und leisten technische Hilfe. Zu jedem Einsatz gehören eine klare Aufgabenverteilung, der sichere Umgang mit Geräten und die fortlaufende Einschätzung von Gefahren.
- Menschenrettung und medizinische Erstversorgung
- Brandbekämpfung im Innen- und Außenangriff
- Technische Hilfe bei Verkehrs-, Maschinen- und Arbeitsunfällen
- Einsätze bei Unwetter, Hochwasser und Gefahrstoffen
- Prüfen, Warten und Pflegen von Fahrzeugen, Atemschutz und Geräten
- Vorbeugender Brandschutz, Übungen, Ausbildung und Einsatznachbereitung
02
Welche Ausbildungswege gibt es?
Der Begriff Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau bezeichnet nicht nur einen einzigen bundesweit einheitlichen Ausbildungsweg. Bei kommunalen Berufsfeuerwehren erfolgt der Einstieg über Feuerwehrlaufbahnen, deren Voraussetzungen und Ausbildung durch Bund, Länder oder Dienstherren geregelt werden und sich unterscheiden können.
Daneben gibt es die staatlich anerkannte duale Ausbildung Werkfeuerwehrmann beziehungsweise Werkfeuerwehrfrau. Sie dauert drei Jahre und verbindet handwerklich-technische Inhalte mit Brandbekämpfung, technischer Hilfeleistung, ABC-Einsatz, Rettung und feuerwehrtechnischer Praxis.
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Was sollte man mitbringen?
Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit, körperliche und psychische Belastbarkeit sowie technisches Verständnis sind unverzichtbar. Im Einsatz zählen klare Kommunikation, Disziplin, Konzentration und die Fähigkeit, auch in unübersichtlichen Situationen besonnen zu handeln. Für einzelne Laufbahnen gelten zusätzliche gesundheitliche und formale Voraussetzungen.
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Wo und wann wird gearbeitet?
Berufsfeuerwehrleute arbeiten bei Städten und Gemeinden, Werkfeuerwehrleute vor allem in Industrieunternehmen, Flughäfen oder größeren Einrichtungen mit eigener Feuerwehr. Schicht-, Nacht-, Wochenend- und Bereitschaftsdienste gehören regelmäßig zum Beruf.
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Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es?
Möglich sind fachliche Spezialisierungen, beispielsweise im Rettungsdienst, Atemschutz, Gefahrstoffbereich, in Leitstellen oder im vorbeugenden Brandschutz. Je nach Laufbahn und Arbeitgeber können Führungs-, Ausbilder- und höhere Laufbahnqualifikationen folgen.