Pflegefachkraft bei der aufmerksamen Versorgung eines MenschenBeruf 05

Professionelle Pflege im Gesundheitswesen

Pflegefachfrau/‑mann

Pflegefachpersonen begleiten Menschen aller Altersstufen in akuten und langfristigen Pflegesituationen. Sie erheben den Pflegebedarf, planen und steuern den Pflegeprozess, beobachten gesundheitliche Veränderungen und arbeiten eng mit Ärztinnen, Ärzten, Therapieberufen und Angehörigen zusammen.

3 JahreAusbildung in Vollzeit
GeneralistischMenschen aller Altersstufen
4.600 StundenUnterricht und Praxis
StaatlichAbschlussprüfung
OriginalsongsHymne des Gesundheitswesens

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Cover: Hymne des Gesundheitswesens
Deutscher SongHymne des Gesundheitswesens
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Was wird in diesem Beruf gemacht?

Pflegefachpersonen stellen den individuellen Pflegebedarf fest, planen geeignete Maßnahmen, führen sie durch und beurteilen ihre Wirkung. Bestimmte pflegerische Aufgaben sind ihnen gesetzlich vorbehalten.

  • Gesundheitszustand und Pflegebedarf erfassen und dokumentieren
  • Körperbezogene Pflege und Unterstützung im Alltag
  • Medikamente und ärztlich veranlasste Maßnahmen fachgerecht durchführen
  • Wunden versorgen und Vitalzeichen beobachten
  • Menschen und Angehörige beraten, anleiten und begleiten
  • Notfälle erkennen und geeignete Maßnahmen einleiten
  • Pflegequalität sichern und mit anderen Berufsgruppen zusammenarbeiten

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Wie läuft die Ausbildung ab?

Die generalistische Ausbildung dauert in Vollzeit drei Jahre. Sie umfasst mindestens 2.100 Stunden Unterricht an einer Pflegeschule und 2.500 Stunden praktische Ausbildung. Die Einsätze finden unter anderem im Krankenhaus, in stationären Pflegeeinrichtungen, in der ambulanten Pflege sowie in der psychiatrischen und pädiatrischen Versorgung statt.

Der Träger der praktischen Ausbildung schließt einen Ausbildungsvertrag und zahlt eine Vergütung. Die Ausbildung endet mit einer staatlichen Prüfung aus schriftlichen, mündlichen und praktischen Teilen.

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Was sollte man mitbringen?

Einfühlungsvermögen, Verantwortungsbewusstsein, Beobachtungsgabe und eine klare Kommunikation sind ebenso wichtig wie Sorgfalt und Belastbarkeit. Pflegefachpersonen müssen Nähe zulassen, persönliche Grenzen achten und medizinische sowie pflegerische Zusammenhänge sicher beurteilen.

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Wo und wann wird gearbeitet?

Arbeitsplätze gibt es in Krankenhäusern, Pflegeheimen, ambulanten Diensten, psychiatrischen Einrichtungen, Hospizen, Rehabilitationskliniken und weiteren Versorgungsbereichen. Je nach Arbeitsplatz gehören Schicht-, Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste dazu.

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Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es?

Nach der Ausbildung sind Spezialisierungen etwa in Intensivpflege, Anästhesie, Psychiatrie, Onkologie, Pädiatrie, Praxisanleitung oder Palliativversorgung möglich. Weitere Wege führen in Leitung, Qualitätsmanagement, Pädagogik oder ein pflegewissenschaftliches Studium.

Unser Dank und Respekt

Danke für Ihre großartige Leistung.

Unser aufrichtiger Dank gilt allen Menschen in diesem Beruf und Aufgabenbereich – den Haupt- und Nebenberuflichen, den Auszubildenden und Studierenden sowie allen Ehrenamtlichen. Sie schenken Können, Zeit, Kraft und oft weit mehr, als Außenstehende sehen.

„Das Goldene Handwerk“ möchte Ihre Leistung sichtbar machen und Ihnen den Respekt und die Anerkennung zollen, die Ihr täglicher Einsatz verdient.